Aktuelle medienökologische Diskurse finden sich möglicherweise am besten wieder in den partiellen Abbildungen von Mond und Erde auf den ersten, von Astronauten aufgenommenen Fotos, die den Blick beinahe physisch ins Bild holten. Im August 1966 zirkulierten erste Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die von den beiden Kameras der Raumsonde Lunar Orbiter I auf 70-mm-Film aufgenommen und am selben Tag von der NASA-Bodenstation in der Nähe von Madrid empfangen worden waren.1 Als Nebenprodukte der Mondmission erzählen diese Earthrise-Bilder mehr über die technischen und geophysikalischen Bedingungen, als es das ikonische, jedoch viel statischer wirkende „Blue Marble“-Bild aus dem Jahr 1972 tat. Jim Lovell, einer der Piloten an Board der Apollo-8-Mission 1968, fasste den Sachverhalt so zusammen: „The vast loneliness is awe-inspiring and it makes you realize just what you have back there on Earth.“2 In einer Live-Schaltung am Weihnachtstag 1968 konnte man die Astronauten aus dem Weltall hören – sie lasen aus dem Alten Testament vor. Mit Bezug auf den Schöpfermythos situierte sich der Mensch gleichsam in göttlicher Position. Heute plappern Astronauten auf YouTube über ihre Alltagsroutinen im Orbit, und die ISS kann man über Google Street View besuchen. Das „Manhole“ befindet sich in einem NASA-Gebäude in Houston. Mit ein paar Klicks von der Aussichtskuppel aus durch die engen Module vorbei an der Colgate-Zahnpasta vermittelt sich tatsächlich so etwas wie ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Kategorien wie oben und unten bedeuten in diesem Zusammenhang nichts mehr.
Die ersten Schwarz-Weiß-Fotos von Lunar Orbiter versetzten den Philosophen Martin Heidegger jedenfalls nicht in erhabene Stimmung. Stattdessen kommentierte er noch im selben Jahr (1966) in einem Spiegel-Interview, das erst zehn Jahre später veröffentlicht wurde: „Ich weiß nicht, ob Sie erschrocken sind, ich bin jedenfalls erschrocken, als ich jetzt die Aufnahmen vom Mond zur Erde sah. Wir brauchen gar keine Atombombe, die Entwurzelung des Menschen ist schon da. Wir haben nur noch rein technische Verhältnisse. Das ist keine Erde mehr, auf der der Mensch heute lebt.“3 Es waren in der Tat noch ferngesteuerte technische Zufallsbilder, kein Mensch schaute durch den Auslöser oder sagte etwas dazu. Wobei aufgrund der Distanz die Frage berechtigt ist, inwiefern hier überhaupt ein Bildausschnitt gewählt werden konnte, oder ob nicht vielmehr die Optik der Kamera, die Fluggeschwindigkeit von Raumschiff, Sonde oder Satelliten zusammen mit den geophysikalischen Bedingungen festlegten, was später auf einem Bild zu sehen ist. Bei den ersten Aufnahmen war zudem der Bildausschnitt nicht von der Vertikalen in die Horizontale gedreht und somit an die üblichen Sehgewohnheiten angepasst worden. Das sollte erst bei späteren Erde-Mond-Bildern der Fall sein.
Zu Beginn der Weltraumfotografie herrschten ähnliche Verhältnisse wie in der Anfangszeit der Luftfotografie bei Nadar, der im Korb seines Heißluftballons ein provisorisches Fotoentwicklungsstudio eingerichtet hatte. Der Prozess von der Belichtung bis zum Bild war zeitaufwendig und verlustreich, denn der Negativfilm musste zunächst elektronisch abgetastet, also von einem Lichtstrahl gescannt, und dann zur Erde gefunkt werden. Nadar hatte erst herausfinden müssen, dass der Schwefel im Gasgemisch den Entwicklungsprozess störte. Seine Bilder waren daher überwiegend schwarz, während die Bilder der Lunar Orbiter und anderer unbemannter Flugkörper sich durch eine relative Grobkörnigkeit, also eine harte, technische Ästhetik auszeichnen.
Deswegen verwundert es nicht, wenn im Hinblick auf Heideggers Technikskepsis festgehalten wurde: „Man kommt der ‚Erde‘ auch nicht durch Messungen im weitesten Sinne näher. Jedwede Messung transformiert das, was hier ‚Erde‘ genannt wird, in ein ihr Fremdes, Verfügbares; dies ist ja gerade der Sinn von Messungen.“4 Doch diese Messungen, in diesem Fall die Kartierung des Mondes, die im Lauf der folgenden Lunar-Orbiter-Missionen im Mondatlas resultierten,5 lieferten nebenbei Aufnahmen einer halben Erde vom Mond aus gesehen. Auch das berühmte „Blue Marble“-Foto – sogleich von der Umweltbewegung adoptiert – ist im Prinzip so ein Nebenprodukt. Bis heute streiten sich übrigens die drei Piloten, wer von ihnen tatsächlich außerplanmäßig das Bild mit der Bordkamera aufgenommen hat.6
Der Philosoph Hans Blumenberg fühlte sich durch dieses Bild in vorkopernikanische Zeiten zurückkatapultiert. Angesichts von „Blue Marble“ brach es aus ihm heraus: „Die Erde sah aus, als gäbe es den Menschen, seine Werke und seinen Unrat, seine Desertifikationen nicht! Keine Spur vom Menschen. Eine Reinheit des Kostbaren, als sei es lupenrein. Und damit auch ein noch unberührter und ungenutzter Boden für das fatal dazugedachte Wachstum. Es war eine Versicherung, was man sah, keine Warnung.“7 Wie Blumenberg auf die Farbaufnahmen reagierte, ist einerseits das Gegenteil von Heideggers Position, der auf eine schwarz-weiße, in seinen Augen postapokalyptische Erde geblickt hatte. Andererseits wird deutlich, dass sich Heidegger in seinem Urteil mehr an der Technik, Blumenberg mehr an der Astronomie orientierte.
Während Blumenberg also einen prämodernen Urzustand der Erde, eine Erde wie zur Zeit der Dinosaurier zu sehen meinte, kamen bei den Astronauten an dem extraterrestrischen Ort Heimatgefühle auf. Dabei war das Bild von der ganzen Erde bis vor Kurzem eine Seltenheit, denn nur wenige Astronauten bekamen die Erdkugel überhaupt als Ganzes zu sehen. Mindestens 20.000 Meilen muss die Entfernung von der Erde betragen und die Planetenkonstellation stimmen, damit die Weltkugel komplett von Sonnenlicht beschienen wird. Eine Distanz, die nur die Apollo-Missionen bisher zurückgelegt haben.
Welches Bild haben wir also heute von der Erde? Wie nimmt die fast unermessliche, technologische Infrastruktur Einfluss auf dieses Weltbild? Oder lässt sich dieses „Bild“ überhaupt besser in Worte fassen?
Whole Earth, Whole Moon
Der Historiker Benjamin Lazier erklärt aus heutiger Sicht Heideggers Erschrecken angesichts der Lunar-Orbiter-Bilder phänomenologisch: „They are stark and austere. They are also vertiginous in a way that the iconic ‚Earthrise‘ is not. They confound one of the presuppositions of phenomenological analysis, that the body has a customary orientation in space: up and down, front and back, above and below, before and behind.“8 Was Lazier hier anspricht, ist ein Bruch mit den Sehgewohnheiten, mit der stabilen Zentralperspektive, die weniger mit Machtfragen und Bildpolitiken im 20. Jahrhundert zu tun haben, wie Heidegger sie thematisiert, oder mit kosmologischen Modellen wie in Blumbergs Kontextualisierung. Lazier versucht vielmehr eine immersive Erfahrung zu vermitteln, mit Worten das zu leisten, was mitunter in Virtual-Reality-Weltraumspielen wie Elite:Dangerous9 oder im vergleichsweise kleineren Maßstab bei der VR-Version von Google Earth oder der ISS Street View erlebt werden kann: Vertigo, Höhenangst, Schwindel.
Das Bild, das ein Teammitglied der Discovery 2007 aufnahm, mit der Space-Shuttle-Spitze scheinbar kopfüber der Erde zugewandt, im Hintergrund weit weg der Mond, ist ein Motiv, das Erde, Mond und Technik auf eine Weise vereint, wie dies bereits 1969 in einer damals weniger diskutierten Apollo-Aufnahme aufschien. Nach dem offiziellen Ende des Kalten Kriegs wurden die Erd- und Weltallmodelle jedoch mit dem exponentiellen Zuwachs von Rechenleistung und Speicherplatz10 dynamischer und ließen so auch verstärkt die Technologie selbst ins Bild rücken, etwa indem nun animierte Satelliten um matt schimmernde Globusrepräsentationen kreisen. Heute gondeln GoPro-Kameras von der Erde in die Stratosphäre, bevor sie im freien Fall wieder zurück auf die Erde stürzen; dazu existiert jede Menge Weltraumschrott. Das Universum ist überhaupt nicht mehr ohne Technologie vorstellbar.
Im nicht explizit ausgewiesenen Anschluss an Heidegger kritisiert die postkoloniale Theoretikerin Gayatri Chakravorty Spivak die Hegemonie der kybernetischen Kontrolle bzw. der computerisierten Steuerung des Globus: „Der Globus ist auf unserem Computer. Doch niemand lebt auf ihm, und wir machen uns vor, dass wir diese Form der Globalität beherrschen.“11 Ganz anders als Jorge Luis Borges’ berühmte Kartografie, die zur Übereinstimmung von Karte und Gebiet tendierte, ermöglicht es der Computer, den Planeten Erde auf den Bildschirm zu holen und von dort aus zu bearbeiten. Indem Spivak den Tod der „Postcolonial Studies“ ausruft, konfrontiert sie Globalisierung und globales Denken, das von Ausbeutung bestimmt ist, mit einem alternativen Konzept – sie nennt es „Planetarität“. Der Planet sei uns als Darlehen gegeben worden, wir selbst seien demnach keine vom Planeten autonomen Agenten, deren oberstes Ziel es ist, am „Koordinatensystem des elektronischen Kapitals“ teilzuhaben.
Doch es wird unermüdlich weiter gemessen und simuliert. Was Spivak wohl zu der schrumpelig kartoffelförmigen Darstellung der Erde der European Space Agency sagen würde?12 Oder zum rot gefärbten Planeten in den Klimawissenschaften, die Birgit Schneider als neues Kosmogramm und Nachfolgemodell zur „Blue Marble“ vorschlägt?13 Spivak geht es beim „Globus“ wohlgemerkt nicht um Bildpolitiken, sondern um die meist nicht abgebildeten Ungleichheiten, die etwa im Abbau und Verbrauch von Rohstoffen konkret werden.
Google Earth und Fly-over
Im April 2017 veröffentlichte Google eine neue Version von Google Earth, dieses Mal im firmeneigenen Browser, zu dem Zeitpunkt die neunte Version, um genau zu sein 9.0.31.6.14 „This is Earth, from a new perspective.“ Gleichzeitig markiert der Release für eine große Zahl von Wegbegleitern das Ende einer Ära – das Google Earth Plug-in für Entwickler war bereits im Januar eingestellt worden, weswegen sich viele Mapping-Entwickler abwandten. Die neue Version enthält nur einen Teil der bisherigen Google-Earth-Funktionen, was die Fans nicht allzu sehr schätzen. Deswegen hat auch der Google Earth Blog nach mehr als zehn Jahren seine Arbeit eingestellt.
Anders als Laura Kurgan, die an früheren Versionen kritisiert hatte, dass die Satellitenbilder datenleer oder nur mit „minimal data“ ausgestattet seien,15 vertritt der Kulturwissenschaftler Jason Farman die User-Perspektive und bemerkt, wie durch deren Zutun (Uploads) die Karte das Gebiet zu überschreiten beginnt.16 Neben machtpolitischen Spuren stecken in Google Earth auch jede Menge digitale Artefakte, die aus „Left on their own“-Algorithmen resultieren.17 Kritiken und Beobachtungen sind auch im Hinblick auf die Online-Version berechtigt. Darüber hinaus werden Stimmen laut, die einen Paradigmenwechsel einfordern: „to allow for a post-Earthrise condition in which the global is sometimes coeval with, not posterior to, the thinking, and in which the thinking is entwined with feeling and sensing“.18 Auch scheinen hier zentrale sinnliche Qualitäten zu fehlen, jedenfalls klagt Jason Farman in Bezug auf Google Earth entscheidende Aspekte ein, etwa „the quality of seawater as a medium in which light refracts, in which sound is transduced, and in which lively creatures spawn“19.
Vielleicht sind im Vergleich dazu die vielen Fly-over-Animationen auf YouTube selbst in ihrem fragmentarischen Charakter unmittelbarer und in ihrer Mischung zwischen unheimlich und faszinierend sensibilisierender im Hinblick auf bestimmte Forschungskontexte. Stunning Earth Flyover in 4K from NASA20 oder New Horizons Flyover of Pluto21 vermitteln im Vergleich zu früheren Google-Earth-Versionen Bewegung, Nähe, Unvollständigkeit und daher auch eine gewisse Direktheit. Im Vergleich zu den „Blue Marbles“, wie sie heute täglich vom DSCOVR-Satelliten aufgenommen und zur Erde gesendet werden, suggerieren sie weniger einen Urzustand oder Unberührbarkeit. Das Werbesujet für Google Earth Online zeigt nicht wie davor üblich die Erde als Ganzes, sondern mit verschattetem Bereich oder im schrägen Überflug, umhüllt von der gleißend hellen Atmosphäre.
Es gibt gegenwärtig kein fixiertes oder zu fixierendes Bild der Erde, vielmehr existiert ein dynamisches Modell, das je nach Fokus und Input neu formatiert wird. Dabei kommen in der Sicht aus dem Weltall immer stärker die politischen und ökologischen Zustände auf der Erde in den Blick. Projekte wie die private Raumfahrt, Minisatelliten, himmlisches Internet22, Earth Online23, NASA’s Eyes24, Marsmission, Asteroidenbergbau oder Erdbeobachtungsprogramm sind typisch für die gegenwärtige Lage. Bei einem überwiegenden Teil der realisierten Projekte liegt der Fokus jedoch insgesamt auf der Erde.25 Hier tritt eine entscheidende Differenz zutage: Während mithilfe technologischer Filter anthropogene Atmosphärenverschmutzungen leicht herausgerechnet und somit ignoriert werden können, argumentieren etwa Kulturwissenschaftlerinnen aus feministischer Perspektive seit Längerem schon für die Darstellung des ganzen Unrats und der Verwüstungen – um so ein realistisches, konkretes, eben nicht abstrahiertes Bild zu erzeugen.26 Doch derlei Bilder stehen noch aus.
[1] https://www.nasa.gov/topics/moonmars/features/LOIRP/GPN_2000_001588.html
[2] https://www.nasa.gov/multimedia/imagegallery/image_feature_1249.html
[3] „Nur noch ein Gott kann uns retten“. Spiegel-Gespräch mit Martin Heidegger am 23. September 1966, in: Der Spiegel, 31. Mai 1976, S. 206. Zur Geschichte dieses Interviews vgl. Lutz Hachmeister, Heideggers Testament: Der Philosoph, der Spiegel und die SS. Berlin 2014.
[4] Andreas Luckner, Heidegger und das Denken der Technik. Bielefeld 2008, S. 119.
[5] Abrufbar unter www.lpi.usra.edu/resources/lunar_orbiter/.
[6] Vgl. Al Reinert, The Blue Marble Shot: Our First Complete Photograph of Earth, in: The Atlantic, 12. April 2011; https://www.theatlantic.com/technology/archive/2011/04/the-blue-marble-shot-our-first-complete-photograph-of-earth/237167/.
[7] Hans Blumberg, Die Vollzähligkeit der Sterne. Frankfurt am Main 1997, S. 440.
[8] Benjamin Lazier, Earthrise; or, The Globalization of the World Picture, in: American Historical Review, Juni 2011, S. 610.
[9] „Elite:Dangerous und Eve Online sind handlungsfreie Sandbox-Spiele, wobei Elite:Dangerous eine seltsame Mischung ist aus Flugsimulator (du fliegst ein Raumschiff) in einer Galaxie, die auf unserer aufbaut (du kannst zum Beispiel zum Saturn fliegen), und dem Versuch, möglichst realistisch Sterne und Planeten zu generieren.“ (Ole Georg Graf in einer E-Mail an die Autorin im August 2017).
[10] Wenn es um digitale Daten geht, werden die Einheiten in Zehnerpotenzen (Faktor 10) berechnet, Giga entspricht zehn hoch 9, Tera zehn hoch 12 und Peta zehn hoch 15, gefolgt von Exa zehn hoch 18.
[11] Gayatri Chakravorty Spivak, Imperative zur Neuerfindung des Planeten/Imperatives to Re-Imagine the Planet. Wien 1999, S. 45; vgl. dies., Death of a Discipline. New York 2003.
[12] Vgl. www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/Kartierung_des_Schwerefelds_der_Erde_mit_bisher_unerreichter_Genauigkeit.
[13] Birgit Schneider, Burning worlds of cartography: a critical approach to climate cosmograms of the Anthropocene, in: Geo: Geography and Environment, Vol. 3, Nr. 2, 2016.
[14] Vgl. https://youtu.be/j3oXdp4nogw?t=3m54s.
[15] Laura Kurgan, Close Up at a Distance. Mapping, Technology, and Politics. Cambridge, MA 2013.
[16] Jason Farman, Mapping the Digital Empire: Google Earth and the Process of Postmodern Cartography, in: new media & society 12(6), 2010, S. 1235.
[17] Ebd., S. 1230.
[18] Lazier, Earthrise, S. 630.
[19] Farman, Mapping the Digital Empire, S. 1236.
[20] https://www.youtube.com/watch?v=AbYJ7mp5VBY
[21] https://www.youtube.com/watch?v=g1fPhhTT2Oo
[22] Die Firma Space X plant, ab 2019 zusammen mit Google Internetzugang über Tausende von Satelliten zu verteilen.
[23 https://earth.esa.int/
[24] https://eyes.nasa.gov/
[25] Entgegen einiger Sci-Fi-Filme, die eine zweite, künstliche Erde im Weltraum als Refugium einiger weniger StellvertreterInnen inszenieren, lautet in Zukunft die Frage in diesem Genre möglicherweise umgekehrt, wer darf auf der Erde bleiben, wer muss runter.
[26] Vgl. Stacy Alaimo, Your Shell on Acid. Material Immersion, Anthropocene Dissolves, in: Richard Grusin (Hg.), Anthropocene Feminism. Minneapolis/London 2017, S. 89–120.