Heft 4/2024 - Climate Dignity


Wert aus Katastrophen saugen

Über Hindernisse auf dem Weg zur Weltveränderung

Isabelle Fremaux/Jay Jordan (Laboratory of Insurrectionary Imagination)


Dies ist ein Remix von Texten aus unserem Buch We Are „Nature“ Defending Itself: Entangling, Art, Activism and Autonomous Zones, das 2021 bei Pluto Press erschienen ist. Geschrieben wurde das Buch mit und aus der ZAD (Zone à défendre, die zu verteidigende Zone) von Notre-dame-des-Landes in der Bretagne in Frankreich. Auf 1.650 Hektar Feuchtgebiet, Ackerland und Wald wurde nach 40 Jahren außergewöhnlicher kreativer Formen des Protests und der Landbesetzung durch eine Gruppe von Landwirt*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Einheimischen ein klimaschädliches Flughafenprojekt schließlich aufgegeben. Mit der Errichtung von Bauernhöfen, Hütten, Schmieden, Bäckereien, Heilgärten, Mühlen, Brauereien, Druckereien, Konzertsälen, Sägewerken und vielem mehr haben wir uns mit unserem gemeinsamen Lebenskonzept den Bulldozern in den Weg gestellt und den Bau des zerstörerischen Flughafens ins Reich des Unmöglichen verbannt.
Wir mixen diese Worte an diesem Ort, unserem Zuhause, auf diesem Land, in das wir uns verliebt haben, weil wir uns mit Händen und Füßen dagegen gewehrt haben, dass daraus ein weiterer Tempel kapitalistischer Hypermobilität wird. Vor dem Fenster ragt ein 20 Meter hoher, funktionierender Leuchtturm empor; wir haben ihn genau an der Stelle errichtet, wo der Kontrollturm des Flughafens hinkommen sollte. Ein Werk aus Kunst, Aktivismus und Hoffnung, das die Leute in dieser Gemeinschaft aus ein paar Hundert Menschen und einer Vielzahl von Mehr-als-Menschlichen willkommen heißt, in der wir auf schmutzige, schlammige, unvollkommene Weise versuchen, die Dualitäten zwischen Alltag und Widerstand, Natur und Kultur, Leben und Kunst zu überwinden.

250 Jahre Kunst, und der Welt geht es immer schlechter
Ihre Hand erhebt sich aus dem aufgewühlten Meer. Dunkle Augen fixieren den tiefblauen Himmel. Sie winkt nicht, sie ertrinkt. Das Wasser drückt das Leben aus ihren Lungen, aber sie will einfach nur leben, sie hustet und windet sich. Sie ist so weit gereist, um hierher zu kommen. Ihre Heimat brennt, ihr Land wurde geraubt, das Klima ist kollabiert, Dürren haben Hunger mit sich gebracht, die Felder werden zu Wüsten, die Kriege hören nie auf, und sie ist auf der Suche nach Leben, das ist alles.
Doch die Festung Europa hat dafür gesorgt, dass sie die Touristenstrände mit ihren gebräunten Körpern und dem süßen Duft nach Sonnencreme niemals erreicht. Ihr dunkler Körper wird erst Tage später an den goldenen Sandstrand gespült, wenn die Tourist*innen in ihre Hotels zurückgekehrt und die Gezeiten es leid sind, mit ihm zu spielen. Die Fernsehbilder von überfüllten Booten und ertrunkenen Kindern haben dich berührt. Sie haben dich dazu bewegt, ein Werk zu schaffen, das davon handelt, wie die europäische Migrationspolitik Exilant*innen tötet. Du hüllst die Säulen eines Theaters in Tausende orangefarbener Schwimmwesten.
Du bist der Künstler Ai Weiwei.
Auf die Frage, warum du am Entwurf des Vogelnest-Olympiastadions in Peking mitgewirkt hast, für dieselbe Regierung, die deine Arbeit mehrfach unterdrückt und zensiert hat, war deine Antwort, weil du „Design liebst“.
Liebst du Kunst und Design mehr als das Leben?
Die Arktis ist zeitweise 20 Grad Celsius wärmer, als sie um diese Jahreszeit sein sollte. Das Eis schmilzt so schnell. Was normalerweise in einer langen, langsamen geologischen Zeitspanne geschieht, geschieht jetzt in deiner Lebenszeit. Das Wasser steigt, und viele der Klimakipppunkte sind bereits überschritten.
Du hast das Gefühl, etwas tun zu müssen. Während der UN-Klimakonferenz 2015 lässt du Hunderte von Tonnen arktischen Eises, das vom Schelfeis abgebrochen ist, nach Paris transportieren. Dort lässt du es auf der Straße schmelzen.
Du bist der Künstler Olafur Eliasson.
Du sagst, dein Atelier würde keine „Dinge“, sondern „Ideen produzieren“. Das hindert dich nicht daran, deine Lampenschirme aus Draht und Glühbirnen für 120.000 Pfund an reiche Sammler*innen zu verkaufen.
Ihr seid Künstler*innen, die im Kapitalozän arbeiten, einem Zeitalter, das von einem System geprägt ist, dessen Besessenheit von endlosem Wachstum die Wirtschaft stets über das Leben stellt und die Lebenden in seine globalisierten Kapitalkreisläufe hineinzieht, die sich immer weiter ausdehnen und gierig mehr und mehr Welten verschlingen. Es gibt Biolog*innen, die Menschen als „Zukunftsfresser*innen“ bezeichnen.1 Aber die Schuld auf „den Menschen“ zu schieben, hieße, die wahren Schuldigen davonkommen zu lassen: Nur 20 Prozent der Menschheit verbrauchen 80 Prozent der weltweiten Ressourcen.2 Ein offizielles Strategiepapier der Europäischen Kommission schloss kürzlich mit der Warnung, was uns bei einer Erwärmung um mehr als 1,5 Grad Celsius erwartet, nämlich „noch mehr Dürren, Überschwemmungen, extreme Hitze und Armut für Hunderte von Millionen von Menschen; der wahrscheinliche Untergang der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen – und im schlimmsten Fall das Aussterben der Menschheit insgesamt“3. Diejenigen, die am wenigsten für die klimaschädlichen Emissionen verantwortlich sind, sind am stärksten davon betroffen.
Wir leben in einem Krieg gegen die Armen. Wir leben in einer Zeit, in der es einfacher ist, sich das Ende des Lebens, wie wir es kennen, vorzustellen, als die richtige Art des Zusammenlebens neu zu erfinden. Wir leben am Rande einer Epoche.
Kein*e Künstler*in, kein*e Aktivist*in war je gezwungen, in solch einem Moment der Geschichte zu arbeiten, und doch wendet unsere Kultur dem Leben weiter den Rücken zu. Alles geht weiter wie gehabt, vor allem in den Museen und Theatern der Metropolen. Man könnte von extraktivistischer Kunst sprechen. Der Extraktivismus nimmt die „Natur“, Dinge, Material von irgendwoher, um es in etwas zu verwandeln, das anderswo Wert schafft. Dieser Wert ist stets wichtiger als der Fortbestand des Lebens der Gemeinschaften, aus denen der Wert gewonnen wird. So viele Künstler*innen machen Karriere, indem sie Wert aus Katastrophen, Aufständen, Animismus, Magie – oder was sonst gerade in Mode ist – heraussaugen und ihn anderswo in unverortete, losgelöste Objekte oder Erfahrungen umwandeln. Eigentlich überall, solange die Codes der Kunstwelt funktionieren.
Wenn in deinem Künstler*innenlebenslauf steht, dass du in Kapstadt, Dubai, Shanghai und Prag ausgestellt hast und zwischen Berlin und New York pendelst, bist du wertvoll. Wenn aber in deiner Bio steht, dass du in dem Dorf arbeitest, in dem du dein ganzes Leben lang gelebt hast, dass du die Menschen und Mehr-als-Menschlichen kennst, die mit dir in diesem Gebiet wohnen, und du mit deiner Arbeit das Leben vor Ort unterstützt, dann ist deine Karriere im Eimer. Im Kapitalismus ist Mobilität stets mehr wert, als einen Ort näher kennenzulernen und ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Wir sollen uns an nichts und niemanden binden, außer vielleicht an unsere Karriere oder an unsere hochtrabende Rhetorik und unsere abgehobenen radikalen Theorien. Worte und Ideen, die selten Konsequenzen haben und nur selten in Weltveränderung übersetzt werden. Es ist gefährlich, sich an etwas Materielles und Relationales zu binden, denn das bedeutet, möglicherweise kämpfen zu müssen, um es zu verteidigen.
Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) aus UN-Klimaforscher*innen, die nicht gerade für ihren revolutionären Geist bekannt sind, schrieb 2018, dass uns, wenn wir das Schlimmste der Katastrophe vermeiden wollen, noch zwölf Jahre für „schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Aspekten der Gesellschaft“4 bleiben. Wir müssen so viel von unserer Existenz revolutionieren, und zwar schnell. Dazu gehört auch die Kunst, die viel zu lange als Maßstab dafür galt, was Zivilisation oder gar Menschsein bedeutet.
Die Kunst, wie wir sie kennen, ist eine Erfindung. Sie wurde von den weißen europäischen Kolonialmetropolen erfunden und ist erst etwas mehr als 200 Jahre alt. Sie entstand Hand in Hand mit den Anfängen des Industriekapitalismus und beruhte auf den gleichen philosophischen Mythen, die den Extraktivismus überall ermöglichten: den toxischen Dualismen zwischen Natur und Kultur, Geist und Körper, Individuum und Gemeinschaft, Kunst und Leben.
Die Kunst, wie wir sie kennen, war nur eine weitere Waffe der Trennung, um die Armen, die Landbevölkerung, die Handwerker*innen und die Populärkultur in all ihren Schattierungen von den ruhigen, kontemplativen Räumen der aufstrebenden, großstädtischen Geldklasse auszuschließen. Mit ihrem Kult des individuellen Genies, der in die ganze Welt exportiert wurde, um allen die große Überlegenheit der weißen europäischen Vorstellungskraft zu vermitteln, wurde die Kunst, wie wir sie kennen, zur Krönung der Menschheit erklärt.
Zwei Jahrhunderte später stecken viele noch immer in der Falle dieser Kunst, eine Kunst, die die Welt abbildet, anstatt sie zu verändern. Die uns die Krisen aufzeigt, anstatt ernsthaft zu versuchen, sie zu beenden oder Lösungen zu entwickeln. Es ist, als habe jemand dein Haus in Brand gesteckt, und anstatt zu versuchen, das Feuer zu löschen, machst du Fotos von den Flammen. Welche Trennung findet da in unseren Köpfen statt, dass wir bei einer derart existenziellen Notlage nur daran denken, diese darzustellen? Und wem dienen diese „Werke“ überhaupt?
Warum eine Installation über Geflüchtete machen, die an der Grenze festsitzen, wenn man auch Werkzeuge zum Durchtrennen von Zäunen entwickeln könnte? Warum einen Film über die Diktatur der Finanzmärkte drehen, wenn man neue Wege des geldlosen Austauschs erfinden könnte? Warum ein vom Neo-Animismus inspiriertes Stück schreiben, wenn man an der Dramaturgie von Gemeinschaftsritualen mitarbeiten könnte? Warum eine Performance über die Stille nach dem Aussterben der Singvögel machen, wenn man raffinierte Methoden zur Sabotage der für ihre Ausrottung verantwortlichen Pestizidfabriken mitentwickeln könnte? Warum ein Tanzstück über Lebensmittelunruhen machen, wenn man mit seinen Fähigkeiten auch Choreografien zur Störung faschistischer Kundgebungen entwickeln könnte?
Warum mit der Kunst, wie wir sie kennen, weitermachen, wenn man diese „Nero-Kultur“, die lautespielend dabei zusieht, wie unsere Welt in Flammen aufgeht, hinter sich lassen könnte?

Die Kunst des Lebens
Kunst sollte die Menschheit definieren. Tolstoi betrachtete sie als grundlegende menschliche Tätigkeit, bei der man über äußere Zeichen Gefühle vermittelt, die man erlebt hat, und dadurch bei anderen Gefühle auslöst. Doch bereits seit 50 Millionen Jahren, eine Ewigkeit vor der ersten Felsmalerei durch den Menschen, mahlt der Laubenvogel Pigmente aus Fruchtsamen, bemalt damit Lauben und errichtet maibaumartige Strukturen für Paarungstänze. Der Buckelwal probt stundenlang Lieder und knüpft dabei ein Kommunikationsnetz, das auf dem ganzen Globus widerhallt. Bedeutung, Gefühle, Ausdruck, Kreativität und Kommunikation sind nicht nur beim Menschen zu finden, sondern bilden den Kern dessen, was das Leben ausmacht.
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Unser Verständnis vom Leben wird über unsere Zukunft entscheiden. Die klassischen Modelle der Biologie, die etwa zur gleichen Zeit aufkamen wie die Kunst, wie wir sie kennen, schufen den konzeptionellen Rahmen, der es uns ermöglichte, die Welt in eine Ressource zu verwandeln. Doch diese Blindheit gegenüber dem, was Leben ausmacht, wird jetzt in ihren Grundfesten erschüttert. Tatsächlich ist die Revolution so tiefgreifend wie die vor einem Jahrhundert, als Relativitäts- und Quantentheorie die Newton’schen Gesetze in der Physik auf den Kopf stellten. Jetzt zeigt uns die Biologie mit der Möglichkeit, Gene zu sequenzieren, tief in die mikrokosmische Welt zu blicken, riesige Datenmengen zu korrelieren und das gesamte Genom eines Lebewesens zu untersuchen, was in traditionellem und indigenem Wissen oft schon immer bekannt war. Das Leben ist keine Maschine, die aus einzelnen Bausteinen besteht, sondern ein dynamisches, alles durchdringendes, miteinander verbundenes Ganzes. Es rechnet nicht, sondern fühlt, es ist keine tote Materie, sondern lebendig und in jeder Größenordnung expressiv.
Etwas, das die kartesianische Weltanschauung aus dem menschlichen Verständnis des Lebens zu entfernen versucht hat, kehrt zurück. Offensichtlich hilft uns nur die Wiedereinführung der Subjektivität dabei, Lebewesen wirklich zu verstehen. Experimente zeigen, dass zwei genetisch identische Samen, die in die gleiche Umgebung eingebracht werden, höchst unterschiedlich wachsen; jeder von ihnen ist ein Selbst, das sich seiner fortwährenden Existenz in seinem besonderen Körper verschrieben hat, in einen besonderen Ort eingebettet ist und diesen interpretiert. Wenn die Wurzeln aus dem Samen hervortreten, ist nichts Deterministisches im Gange, sie folgen nicht einfach den Befehlen einer effizienzbesessenen DNA und tasten auch nicht wahllos umher; sie entscheiden sich für das, was es der Pflanze ermöglicht, sich selbst zu erhalten und zu gedeihen. Die Wurzeln streben nach Wasser, freundlichen Bakterien, Pilzen, Mineralien; sie wenden sich von allem ab, was giftig ist. Diese Revolution in der Biologie zeigt uns, so der Philosoph und Biologe Andreas Weber, dass Organismen „allmählich als ein Subjekt gesehen werden, das äußere Reize und genetische Einflüsse interpretiert, anstatt ursächlich von ihnen gesteuert zu werden“5. Wir können uns die DNA wie eine musikalische Partitur vorstellen, die von Musiker*innen interpretiert wird.
Organismen scheinen nach Werten zu handeln und Bedeutung zu schaffen, weil sie die Welt fühlen. Auch wenn es sich nicht unbedingt um ein Zellbewusstsein handelt, könnten wir von Intelligenz sprechen. Das lateinische Verb intelligere bezeichnet die Fähigkeit, zwischen Dingen unterscheiden zu können. Diese Fähigkeit, sich für die Existenz zu entscheiden, die Sorge um das eigene Ich zu erleben und zum Ausdruck zu bringen, ist die eigentliche Definition von Leben. „Wenn Gefühle eine physische Kraft sind und der Ausdruck dieser Gefühle eine physische Realität, deren Bedeutung Organismen zum Handeln motiviert“, schreibt Andreas Weber, „dann können wir Lebewesen vielleicht besser verstehen, wenn wir uns vorstellen, dass das, was in der Biosphäre geschieht, in gewisser Weise dem künstlerischen Ausdruck ähnelt ... Kunst ist dann nicht mehr das, was den Menschen von der Natur unterscheidet, sondern des Lebens Stimme ganz in uns.“6
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Wenn sich der Gegensatz zwischen Natur und Kultur, diese Kluft zwischen dem, was Kunst ist, und dem, was Leben ist, endlich auflöst, können wir ein für alle Mal dieses große trennende, individualistische, anthropozentrische Wort loswerden, dieses abgenutzte Etikett, das menschliche Expert*innen, die schöpferisch tätig sind, von all denen trennt, die es nicht sind: Künstler*innen. Vielleicht können wir es durch das Wort „Thaumaturg*innen“ ersetzen, was buchstäblich Wunderarbeiter*innen bedeutet. Nicht nur du und ich und alle anderen Menschen sind Thaumaturg*innen, sondern auch der Grashalm, die Grillen, die Schwalben und der Kompost.
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Die tiefstehende Sonne geht hinter der Hecke unter, wir blicken auf die Feuchtgebiete. Diese Feuchtgebiete, die weiter Feuchtgebiete bleiben, Ackerland, das weiter Land sein wird, auf dem Nahrungsmittel angebaut werden. Der Flughafen wird immer nur eine negative Form sein, ein Gespenst des extraktivistischen Imperiums. Die Maschine der Monokultur aufzuhalten, einen Ort vom Kapital zu dekolonialisieren, ihn als einen Ort zu öffnen, der es Lebensformen ermöglicht, sich zu verbinden und zu entfalten: Das ist Schönheit. Das ist das Ziel einer Lebenskunst, einer Kunst, die das Leben mehr leben lässt.

 

Übersetzt von Anja Schulte

 

[1] Vgl. Tim Flannery, The Future Eaters: An Ecological History of the Australasian Lands and People. London 1994.
[2] https://activesustainability.com/environment/natural-resources-deficit/
[3] Vgl. https://espas.secure.europarl.europa.eu/orbis/system/files/generated/document/en/ESPAS_Report2019_V14.pdf.
[4] Zusammenfassung des von den Regierungen genehmigten IPCC-Sonderberichts über die globale Erwärmung um 1,5 Grad Celsius für politische Entscheidungsträger*innen, 2018; https://www.ipcc.ch/2018/10/08/summary-for-policymakers-of-ipcc-special-report-on-global-warming-of-1-5c-approved-by-governments/.
[5] Andreas Weber, Enlivenment. Towards a Poetics of the Anthropocene. MIT Press 2019, S. 26.
[6] Andreas Weber, The Biology of Wonder. Aliveness, Feeling, and the Metamorphosis of Science. New Society Publishers 2016, S. 195.