Heft 2/2026
Im Call für dieses Heft baten wir unsere Autor*innen um Texte zum Thema Migration, zur migratorischen Transformation des Sozialen, welche viele neue Ungleichheiten und Differenzen produziert, die allesamt näher zu untersuchen wären: nicht nur der erstarkte Hang zu Ethnonationalismus und Autoritarismus, die „Rassifizierung“ aller/s Anderen oder ständig neu entfachte soziale Neiddebatten, die rhetorische Konstruktion von „guten“ Migrant*innen (diejenigen, die so sind wie wir) gegen „schlechte“ (diejenigen, die immer fremd bleiben werden und sich nicht integrieren lassen); Grenzregime, im Zuge derer die einen das EU-weite ‚Recht auf Freizügigkeit‘ genießen, während andere kaum eine Chance haben, die nach außen hin errichteten Barrieren jemals zu überwinden; schließlich die radikale Disparität der Migrationsursachen (Flucht vor politischer Verf... » weiterlesen
„Everyone longs to possess the end of the world“
Über maschinelle Meditationen, KI-Kollaborationen und Plattformlogiken als Glaubenssysteme – zu S()fia Bragas Third Impact und Platform Workshippers
Ada Karlbauer
Kinesomatische Geografien und mnemotechnische Landschaften
Zu Angela Melitopoulos’ und Kerstin Schrödingers Industries of Denial, Stage 10: From Musa Dagh to Port Saïd (2025)
Vera Tollmann
Psychotechnik, postnuklear
Erinnerungen an den 4. August 2026
Martin Conrads
Reguläre Tiere
Vom Nutzen der Roboterhunde bei Beeple und Florentina Holzinger
Lisa Moravec
Kritik des „Auto-Solutionismus“
Magdalena Taube/Krystian Woznicki
Der geopolitische Kommunikationsmodus
Asia Bazdyrieva
Ökologien der Störung, verstörende Bilder
Über künstlerische Reaktionen auf die Krise an der polnisch.weißrussischen Grenze
Aleksei Borisionok
Diaspora-Intimität
Das haptische Kino von Teo Hernández[1]
Andrea Ancira García
(De-)Lokalisierung queerer Politik: Über siren jungs Untersuchung von Assemblage und Widerstand
Soo Ryon Yoo
Acht Löcher im Boden
Über Lydia Ourahmanes 5 Works und die Frage der lokalen Verantwortung
Mounira Zennia
Über Lohndeutsche, Fortschrittsgäste und andere Fremde
Die Kurzfilmtage Oberhausen spiegeln in ihren Programmen die sich über die Jahrzehnte hin wandelnden Lebenswelten von Migrant*innen
Katharina J. Cichosch
Grenzen überschreiten: Von „Great Divide“ zur Balkanroute
Die Grenze als Thema der Kunst in den 1990er- und den frühen 2000er-Jahren
Ana Peraica
VALIE EXPORT 1940–2026
Hedwig Saxenhuber
Dörte Eißfeldt – Archipelago
Jochen Becker
Urning & Urningin. Language and Desire since 1864
Julius Pristauz
Robotron. Arbeiterklasse und Intelligenz
Sabine Maria Schmidt
Marja-Leena Sillanpää – Librarium Futurum 1968–2028
Karl Katz Lydén
Alexander Kluge – Nachts träumen die Kulissen von ungesehenen Bildern
Milena Dimitrova
Richard Prince
Kathrin Heinrich
Lebt und arbeitet in Wien: Contemporary Art from Vienna
Christian Egger
The Material Show
Mari van Stokkum und Franca Zitta
Reba Maybury – I Come in Peace
Nils Fock
Andrew Pickering:
Acting with the World: Agency in the Anthropocene
Kathi Hofer
Iris Därmann:
Aus der Nacht heraus. Kinderperspektiven
Pascal Jurt
Orhan Kipcak/Norbert Gmeindl:
Aus dem Plotlexikon Die Buchstaben X, Y, S, Z, H, W, C, G, D, K, T
Martin Reiterer
Leif Weatherby:
Language Machines. Cultural AI and the End of Remainder Humanism
Christian Höller